Ihr Lieben,

trotz des Adventskalenders möchte ich diesen Beitrag einfach dazwischen schieben, weil er mir wichtig ist und ich ihn gerne noch vor 2019 beantwortet hätte für mich persönlich. Es geht darum, ab wann ein Blogbeitrag zu kurz ist.

Im Internet gibt es verschiedene Meinungen zu dem Thema. Manche sagen ca. 500 Wörter sollte ein Blogbeitrag durchschnittlich haben. Manche sagen mindestens 200. Ihr seht also, die eine vorherrschende Meinung gibt es nicht! Stattdessen mag sicherlich auch vieles Geschmackssache sein.

Allerdings stelle ich auch immer wieder fest, dass es gerade unter den Fotografen Beiträge gibt, die tatsächlich nur ein Foto enthalten, ohne das großartig etwas dazu gesagt wird. Vielleicht höchstens ein oder zwei Sätze oder gar nur ein Wort/Stichwort. Ich tue mich mit sowas immer extrem schwer, weil mir da einfach der Inhalt, oder auch der Mehrwert fehlt. Aber weil ich das schwer einschätzen kann, jetzt meine Frage an euch:

Ab wann ist ein Blogbeitrag zu kurz? Wann lest ihr ihn noch und wann sagt ihr euch „nee, lohnt sich nicht!“

Natürlich frage ich mich das schon länger, aber jetzt nochmal. Das gleiche Problem hatte ich mit meiner Foto des Tages Reihe. Ich hatte einfach das Gefühl, keinen Mehrwert bieten zu können, außer mal mehr mal weniger Informationen zum Entstehungsprozess des Fotos. 2019 möchte ich ganz im Zeichen von mir selbst sehen. Bedeutet, ich will sehr viel mehr auf mich und mein Wohlbefinden, auf meine Wünsche und Sorgen achten, einfach, damit es mir gut geht. 2018 war persönlich das für mich schlimmste Jahr, was ich seit langem hatte und ich möchte nicht, dass das weiter geht. Daher möchte ich mich noch mehr auf das Gute im Leben fokussieren. Ihr wisst, ich bin eine Pessimistin durch und durch. Aber ich möchte dennoch versuchen, meinen Blick mehr auf das Positive zu richten. Die schönen Augenblicke, die man schnell vergisst. Ähnlich der Fotografie 🙂 Daher ist mein Plan, mir nach jeder Woche aufzuschreiben, was gut war. Was waren die Highlights der Woche? Der schönste Moment, das beste Gefühl, das tollste Foto? Dazu habe ich mir direkt einen wunderschönen Kalender geholt, bei dem jeweils ein Kalenderblatt ein Woche zeigt.

Das Ganze möchte ich öffentlich machen, damit ich noch mehr den Druck habe, mich auch daranzuhalten und es durchzuziehen. Auch, wenn es stressig wird, auch, wenn gefühlt alles schiefläuft oder nichts passiert ist…ich möchte immer etwas aufschreiben. Viel zu oft fange ich etwas voller Elan und ziehe es dann doch nie durch!

Jetzt ist die Frage, ob ich dies hier auf meinem Blog tue, oder z. B. auf Twitter oder ganz woanders/auf eine andere Weise. Ich hatte mir gedacht, ich poste ein Foto von dem jeweiligen Kalenderbild und dann schreibe ich dazu so 3-5 Sätze oder erzähle, wenn etwas Besonderes vorgefallen ist. Das kann natürlich variieren und wenn ich Pech habe, gibt es nur einen Satz zu sagen. Natürlich könnte man das auch nach Kategorien aufbauen. Also z. B. das war der schönste Morgen(Sonnenaufgang), das der schönste Abend(Sonnenuntergang), das der schönste Wochentag, das das schönste Foto, das das schönste Selfie, das das schönste Essen, das das schönste Lied, das das schönste Zitat usw., damit man einfach mehr an der Hand hat, nachdem man sich richten und auf das man achten kann. Ich glaube, das fände ich sogar ganz praktisch! Also was meint ihr? Hättet ihr Interesse an diesen persönlichen, kurzen Einblicken oder würde euch das gar nicht so interessieren? Bitte schreibt mir mal einen ehrlichen Kommentar, ich freue mich über jedes Feedback und nun wünsche ich euch noch ganz viel Spaß beim Lesen der Challenges zum Adventskalender!

PS: Nicht wundern, wenn ich in letzter Zeit nicht so viel eure Blogbeiträge kommentiere. Ich habe leider ein technisches Problem mit WordPress und kann mich nur am PC anmelden, nicht übers Handy. Da ich aber durch das Pendeln sehr viel unterwegs bin, ist meine Zeit am PC zu Hause eingeschränkt. Ich versuche aber, eine Lösung zu finden!