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Und das nächste Türchen will geöffnet werden 🙂

Familie: Wie relevant ist die Familie in deiner Geschichte? Leben alle Elternteile noch?

Ich meine, seien wir mal ehrlich, jeder kennt das Klischee der verstorbenen Eltern und der auserkorenen Helden. Sei es in Eragon und natürlich auch in Harry Potter. Tatsächlich sollte eine Familie in meinen Augen viel, viel relevanter sein für ein Projekt. Im Grunde macht es sich meiner Meinung nach etwas einfach, wenn die Eltern bereits tot sind. Natürlich bin auch ich davon nicht frei, in einem Projekt stirbt ein Elternteil auch ziemlich schnell und das andere Elternteil ist früh abgehauen. Aber dennoch können Familien so tolle Konflikte zaubern und viel über die Erziehung und den Charakter aussagen. Sie können Verbote aussprechen, die der Charakter missachtet, das hat Konsequenzen. Sie können die tröstende Schulter sein oder ein emotionaler Eisblock, sodass sich der Charaktere jegliche Nähe und Zuwendung woanders holen muss. Gerade auch bei solchen Serien wie Downton Abbey oder aber den „klassischen“ Gutshausromane, wie etwa auch die Tuchvilla von Anna Jacobs, sieht man, wie viel Potenzial eine große Familie hat, wenn diese zusammen kommt.

In Todesglück ist wie gesagt ein Elternteil recht früh abgehauen, die Mutter stirbt schnell. Ich habe lange überlegt, ob ich das wirklich machen sollte, aber ich hatte für die Mutter in dem Kontext keine Verwendung, außer ab und zu ihr Kind zu tätscheln. Da stelle ich meine Prota lieber vor die Herausforderung, ohne sie klar kommen zu müssen. Daher kann ich schon alle Autoren verstehen, die das Klischee der toten Eltern bedienen.

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