Hallo ihr Lieben!

Einmal Hand hoch: Wer bringt aus dem Urlaub ganz viele neue Fotos mit? Ich jedenfalls tue das in der Tat. Viele. Sehr viele. Viel zu viele. Deswegen habe ich auch noch ganze viele Blogbeiträge vor mir, die sich um meine Urlaube drehen, ich freue mich darauf! (Auf welchen Ort seid ihr da am meisten gespannt? Los Angeles-San Fransisco-New York-London-Paris? Schreibt es mir gerne in die Kommentare! 🙂

Aber gerade auch bei mir persönlich entsteht häufig der Anspruch, interessantere Urlaubsbilder zu machen. Nicht einfach nur schnell ohne lange Überlegen die Umgebung so zu fotografieren, wie ich sie sehe (manche würden das abfällig „knipsen“ nennen) sondern mir wirklich, sofern es die Zeit zulässt, Gedanken zu machen. Gedanken um die Perspektive, den Schnitt, den Hintergrund etc. Diesmal will ich euch einen ganz einfachen Trick verraten, der an diesem Beispiel deutlich wird:

Links seht ihr das normale Foto, auch wenn es natürlich in Lightroom bereits von den Farben her bearbeitet wurde 😉 Rechts seht ihr das für mich spannendere Foto. Warum?

Links seht ihr ganz viele für meinen Blick nervige Autos, die in Farbe und Aussehen von dem eigentlichen Motiv ablenken. Weil das aber so viel ist kann ich schlecht in Photoshop alle nervigen Objekte rausschneiden etc, das wäre mir zu viel Arbeit und bei so viel sieht man es meistens doch. Daher entschied ich mich für einen anderen Bildschnitt. Das Motiv, was ich interessant fand, war diese leicht rosa Villa mit den Palmen und dem blauen Himmel. Für mich typisch Los Angeles. Also warum nicht einfach auch nur das fotografieren ohne nerviges Klimm Bimm drum herum? Das tat ich, das Ergebnis seht ihr rechts. Meiner Meinung nach das spannendere Motiv, es konzentriert sich auf das Wesentliche und wirkt interessanter. Natürlich mag des auch Geschmackssache sein, denn manche mögen argumentieren „du hast das Gebäude angeschnitten, das ist jetzt aber nicht so schön!“ Sicherlich, es mag unfein sein, aber ich nehme das für eine spannendere Perspektive bewusst in Kauf. Was meint ihr?

Ein weiteres Beispiel zeigt sich in London:

Links habe ich wieder ablenkende Autos, Straßen, rechts und links jeweils noch Gebäude. Das eigentlich Interessante bei diesem Foto war für mich aber die Spiegelung und die interessante Architektur und dessen Struktur! Also entschied ich mich kurzen Prozess zu machen (wortwörtlich) und das Gebäude anzuschneiden. Ihr seht also nur den oberen Teil, mit reinem Fokus auf das Motiv selbst.

Was haltet ihr von dieser Methode und den Vergleichsbildern? Könnt ihr mir zustimmen, oder seht ihr das ganz anders? Erzählt mir gerne, wie ihr das macht! Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Zu diesem Beitrag wird es noch einen ähnlichen Beitrag geben, der sich mit Sehenswürdigkeiten in Paris beschäftigt 😉

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