Hallo ihr Lieben!

Ich habe letztens diesen tollen Beitrag von Janika bei Zeilenwanderer (hier gehts zum Beitrag) entdeckt und dachte mir gleich, diese Idee muss ich aufgreifen! Daher folgen hier nun 5 Bücher die mich glücklich machen, die ich immer wieder und wieder lesen könnte. Es handelt sich dabei um die Glück und Wunder Challenges, von Ivy, Alina, Tabea, Alina. 

Ich habe mich nicht für die Challenge angemeldet, denn ich habe ja erst jetzt davon erfahren, daher mache ich einfach so mit 🙂

Ein bisschen gelogen habe ich ja schon. Ich komme nicht auf 5 Bücher, nur auf 3. Die anderen genannten Bücher sind knapp dran. Aber sie haben es nicht in meine Top 5 geschafft. Was sagt das jetzt über mein Leseverhalten aus, wenn meine Lieblingsbücher in den Jahren 1942, 1953 und 1997 erschienen sind? Zwei von den drei Reihen sind auch von der gleichen Autorin! Na, habe ich euch jetzt neugierig gemacht? Dann will ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen. Die gewählte Reihenfolge hat nichts mit einer tatsächlichen Reihenfolge zu tun.

 

1. 5 Freunde von Enid Blyton

5 Freunde hat soweit ich weiß an die 22 Bände, es erscheinen immer wieder Neuauflagen.

Zb. im ersten Band, Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel, geht es um folgendes:

Was kann es Schöneres geben, als den Sommer auf der Felseninsel zu verbringen? Hier ist alles so geheimnisvoll – die alte Ruine, das Labyrinth, ein finsteres Verlies. Als dann auch noch bei einem Sturm ein altes Wrack angespült wird, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Denn an Bord finden die Kinder, gut versteckt, eine mysteriöse, alte Schatzkarte.

Quelle: Amazon

Tatsächlich habe ich hiervon kein Foto, denn als Kinder haben wir ständig Seiten aus alten Bücher herausgerissen und diese an gekritzelt, sodass 5 Freunde sichtlich auseinander fällt. (Ich zu meinem früheren Kleinkind-ich: Wie konntest du nur?! *Kopfschüttel*). 😀

Die 5 Freunde sind klassische Abenteuerbücher für Kinder und was habe ich die geliebt! Ich denke, ich würde sie auch jetzt noch lieben, einfach, weil ich es vom Konzept her so wunderbar finde. Einfach und doch gehaltvoll. 5 Freunde, die alles finden, was man sich nur vorstellen kann, die jedem Verbrecher auf die Spur kommen und jeden Geheimgang finden und dabei doch immer zusammenhalten müssen. Das erinnert mich gerade glatt an die damalige Serie „Die Pfefferkörner“ auf Kika! Hach, ich werde schon ganz nostalgisch. 😉

2. Die Dolly Reihe von Enid Blyton

In Band 1 der Reihe, die insgesamt 18 Bände umfasst, geht es darum, das die Hauptfigur Dolly eine Freundin sucht:

Sein Glück muss man sich verdienen. Das ist nicht leicht, wenn man ein Hitzkopf ist wie Dolly. So hat Dolly, bevor sie auf Burg Möwenfels eine Freundin gewinnt, viel zu lernen: Verständnis für andere und Selbstüberwindung.

Quelle: Amazon

Allerdings wurden nur die ersten sechs Bände von der berühmten Enid Blyton geschrieben, die Folgebände schrieb die deutsche Schriftstellerin Rosemarie Eitzert.

Wer wollte nicht auch immer mal auf Burg Möwenfels leben, einem Internat, wo einfach alles möglich ist. Schulgeschichten und hier auch jede Menge Abenteuer. Eben nicht das klassische Drama, das man heute in den High Schoolen kennt, hier war alles noch ganz jungfräulich und Strafen wurden auferlegt, weil man sich Streiche spielte. Besonders an dieser Reihe hat es mir gefallen, das wirklich Dolly Leben geschildert worden ist. Wir erleben sie von jung an, als sie noch auf das Internat geht und dort den Schulalltag meistern muss, nächtliche Mitternachtspicknicks inklusive, wie sie dann immer älter und reifer wird, bis sie die Schule verlässt, heiratet und letzten Ende wieder an ihre alte Schulte zurückkehrt, diesmal als Direktorin der Burg Möwenfels. Das finde ich großartig, ich bin also echt ein großer Fan von solchen Lebensgeschichten. In Büchern hat man sowas seltener, da man ja wirklich viele Zeitspannen überbrücken muss, das geht in Filmen und Serien somit schneller, aber ich mag das sehr. Besonders in Dolly wurde das natürlich toll umgesetzt und das ich den Schreibstil von zb Enid Blyton mag, sollte jetzt wohl klar sein.

Gerade auch bei Dolly schätze ich die alten Ausgaben, die Original Buchcover umso mehr, auch bei 5 Freunde. Die alten Cover haben einfach noch mal einen ganz anderen Charme 🙂

3. Harry Potter von J. K. Rowling

Ich glaube nicht, dass ich euch noch erzählen muss, worum es in Harry Potter geht 😉

Harry Potter ist und bleibt für mich die schönste buchige Ära, die ich in meiner Kindheit miterleben durfte. Ich habe es bereits angedeutet, in diesem Beitrag (hier) , wie sehr ich J. K. Rowling vergöttere, so eben auch ihre Geschichten. Ich habe mit Harry Potter mitgefiebert, bin mit Ron Weasly erwachsen geworden, habe mit Fred und George gelacht und mit Dobby geweint. Wir alle wollten doch damals unseren Brief von Hogwarts erhalten, oder nicht? Ich erinnere mich noch gut daran, dass mich ihr Detailreichtum, die wahnsinnige Planung, die Geschichte, die Magie, die Charaktere und die Welt sofort in ihren Bann gezogen hat. Was wünsche ich mir das Gefühl zurück, noch jünger zu sein und zu wissen, dass ich all die großartigen Harry Potter Bücher und Filme noch vor mir habe!

PS: Ich habe sogar Draco und Hermine geshippt, anstatt Ron/Harry mit Hermine 😉 Und besonders Snapes Geschichte hatte ich für großartig. Mal von Voldemort abgesehen wartet die Geschichte zwar mit Klischees auf, mit gängigen Erzählweisen, die aber für mich dennoch in Ordnung sind, weil man schnell vergisst, wie alt Harry Potter eigentlich ist, und weil es passt. Aber die Geschichte zeugt auch von den wirklich wichtigen Werten im Leben wie Freundschaft, Liebe und Mut, sie zeigt keine klassischen Bösewichte auf, jeder hat was Gutes und Schlechtes an sich und jeder zeigt nicht sein ganzes wahres Ich nach außen, so Snape und Draco. Alleine schon Draco Malfoy finde ich einen solch spannenden und faszinierenden Charakter, dass ich darüber ein ganzes Spin off haben wollen würde. Aber auch alle anderen Nebencharaktere geben der Geschichte so viel Leben, die ganze Welt scheint so stimmig, also ihr seht, ich könnte ewig noch so weiterschwärmen!

 

In jedem Fall erwähnenswert, möchte ich noch diese Bücher nennen, denn besonders die ersten beiden haben mich sehr geprägt:

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher und 19 Minuten von Jodi Picoult.

Worum geht es? Ich kopiere euch die Klappentexte aus Amazon 😉

Tote Mädchen lügen nicht:

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon …

Quelle: Amazon

Neunzehn Minuten:

In 19 Minuten kann man das Gras in seinem Vorgarten mähen, die Haare färben oder einen Kuchen backen. Man kann die Wäsche für eine fünfköpfige Familie falten. 19 Minuten kostet es, von der Grenze zu Vermont nach Sterling, New Hampshire, zu fahren. In 19 Minuten kann man die Welt zum Stillstand bringen oder einfach aus ihr herausfallen. 19 Minuten kostet es, Rache zu nehmen. Das hat der 17-jährige Peter Houghton getan. Noch weiß niemand in Sterling, wofür, doch mit diesem unaussprechlichen Akt der Gewalt ist die Welt des kleinen Ortes für immer aus den Angeln gehoben. Josie Cormier, die Tochter der Richterin, hat das Massaker an der Schule überlebt. Sie wäre die beste Zeugin. Aber sie kann sich nicht erinnern, was geschehen ist.

Quelle: Amazon

Ich nenne diese Romane in einem Atemzug, da ich sie sehr ähnlich finde. Kontrovers. Schonungslos. Dramatisch. Authentisch. Real. Zermürbend. Drastisch.

Beide Bücher triggern mich aber, da ich viele dort in beiden Büchern geschilderte Erfahrungen selbst erlebt habe und dabei Erinnerungen hervorkommen, an die ich gar nicht merh denken möchte. Daher kann ich sie auch nicht in die Top 5 packen, weil sie mich traurig machen und ich es nicht schaffen würde, sie noch ein weiteres Mal zu lesen. Traurig auch, weil es erst solche drastischen Bücher geben muss, damit man so stark über die Themen disktuiert. Ich meine, nicht mal drüber reden oberflächlich und gut ist, sondern wirklich darüber reden und vor allen Dingen nachdenken. Daher halte ich diese beiden Bücher gleichermaßen für unglaublich wichtig in unser heutigen, wie auch zukünftigen Gesellschaft.

Auch in meinem Kopf hängen geblieben sind:

Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus und Der Joker von Markus Zusak.

Darum geht es in der Joker:

In Eds Briefkasten liegt – eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative – doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft.

Quelle: Amazon

Darum geht es in Schneewitchen muss sterben, der vierte Fall von Bodenstein und Kirchoff:

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd.

Quelle: Amazon

Das sind Bücher, die ich schon vor Ewigkeiten gelesen habe, die ich auch nicht noch ein zweites Mal lesen würde, aber ich erinnere mich daran, als wäre es erst gestern gewesen. Dabei ist es eben schon so lange her. Besonders der Joker hat damals Eindruck hinterlassen. Ein Genre, was ich normalerweise nicht so oft lese und einen männlichen Protagonisten schon gar nicht. Aber es hat funktioniert. Nele Neuhaus und ihre Bodenstein-Kirchoff-Krimi-Reihe mag ich einfach immer sehr! Klar, es hat stets ein ähnliches Muster, aber ich mag die Autorin und die Reihe:)

 

So, was sagt ihr zu meiner Liste, welche Bücher gehören zu euren Lieblingen? Ich bin sehr gespannt auf eure Kommenatre und freue mich wie immer über jedes Feedback! Hoffentlich habe ich keine vergessen!