Es geht los mit meiner Blogreihe „Eine Woche im Zeichen der Bildbearbeitung!“ Ich freue mich drauf 🙂 Hier nochmal nachzulesen: Eine Woche im Zeichen der Bildbearbeitung!

#1: Meine Bildbearbeitung früher und heute

Erstmal gilt es zu klären: was meint eigentlich früher?

Ich fotografiere nun seit 3 Jahren! (Übrigens habe ich im April 2015 meine Fotografieseite eröffnet, im April 2017 eröffnete ich meinen Blog, der Monat scheint es mir also angetan zu haben.)

Ich werde euch, was die Bilder von früher anbelangt, Screenshots von meiner Facebookseite zeigen. Zum einen, weil das wirklich „echt“ ist mit dem Datum und dem Originalbeitrag (auch wieder spannend für mich!) und zum anderen, weil ich schlicht und ergreifend die Bilder nicht mehr habe, bzw es Jahre dauern würde, diese zu finden. Vor drei Jahren hatte ich nämlich noch ein ganz andere Fotoordnungssystem! Und manche Fotos will man auch gar nicht wiederfinden…glaubt mir, da sind Dinge dabei,man man, was habe ich mir nur dabei gedacht? 😀 Ich war früher in jedem Fall mutiger in der Bearbeitung. Verdammt mutig. Aber sicherlich erkennt sich da der eine oder andere wieder 🙂 Fangen wir an!

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Texturen. Ich habe Texturen geliebt, so richtig abgöttisch. ich war damals der Auffassung, dass nahezu jedes Bild besser aussähe mit einer Texture, einem Bokehlicht drauf etc. Nunja…manchmal stimmt das schon, aber gewiss nicht immer. Mein Logo war auch noch ein anderes, einfach nur ein Schriftzug, dann ein Symbol, was eigentlich ganz schön fand und zu guter Letzt habe ich ein Logo gekauft 🙂

Bearbeitet habe ich zunächst mit dem kostenlosen Bearbeitungsprogramm Gimp. Aber bereits nach ein paar Monaten habe ich direkt gemerkt, dass ich mehr will. Also Photoshop und Lightroom ausprobiert und als ich mir damit ganz sicher war, habe ich das als Abo bestellt. Seitdem besitze ich Adobe Photoshop und Lightroom im KreativFotografieabo und zahle dort monatlich glaube 12 Euro. Aber ich könnte nie wieder ohne! Aber okay, also: Ich habe bei den Screenshots auch immer den Monat und das Jahr nochmal in weiß darauf geschrieben, damit man das noch besser sieht, als vielleicht im Originalbeitrag.

April 2015 2april 2015August 2015juni 2015 2Juni 2015 3juni 2015 4juni 2015

Auch habe ich meistens die Farbtönung über das ganze Bild gezogen, anstatt wie heute zum Beispiel nur die Tiefen oder die Lichter farblich zu verändern. Bin mir grad aber auch nicht sicher, ob es das in Gimp so detailliert gab.

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Auch war ich schnell ein großer Fan vom matten Bildlook in Gimp (und hier mit Texturen natürlich!). Ich erinnere mich noch ganz genau an dieses Bild, weil ich sooo stolz war, endlich diesen matten Bildlook selbst hinbekommen zu haben 🙂

Mai 2015

Und so sah der matte Bildlook dann in Lightroom aus, ohne Texturen:

November 2015

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2016 wurde ich selbstreflexierter, habe mehr an den Aufnahmen selbst gearbeitet und alleine schon meine Technik und handwerklichen Fähigkeiten verbessert. Doch auch hier heißt es in Form von kurzen Experimenten wieder: Texturen.Texturen.Texturen. 😀 Auch mit Schriften experimentierte ich gerne, oder Collagen, das tue ich aber auch heute noch gerne!

Februar 2016

Hier ebenso durchaus auch noch der matte Bildllook:

März 2016

Hier so, wie ich meinen Stil heutzutage beschreiben würde: Kontrastreich, Farbenfroh, manchmal leicht künstlerisch. Ansonsten spricht das Bild mehr für sich. Man sieht finde ich jetzt hier schon enorm den Sprung in der Qualität der Bilder, im Vergleich zu 2015.

september 2016

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Gut, okay, ich bekenne mich schuldig. Auch in 2017 verwendete ich hin und wieder Texturen, so wie hier:

januar 2017

Hier merkt man natürlich auch noch mal den Unterschiedlichen zu der Art zu fotografieren, ich setzte viel mehr auf Unschärfe im Hintergrund, wodurch die Bilder natürlich viel ruhiger wirken. Hier zb habe ich auch nur die Kontraste und Dynamik angepasst, noch dazu etwas an den Farbtönen gespielt.

Juli 2017 (2)

Und auch vor starken Farben und Kontrasten machte ich nicht halt:

juli 2017

Das hier ist ein Bild, was ich nachwievor unwahrscheinlich liebe. Es ist so wahnsinnig fokussiert auf den Marienkäfer, so extrem freigestellt, ein Traum! das Bild ist so auch im original gewesen, ich habe lediglich von rechts oben einen helleren Verlaufsfilter eingesetzt, damit es einfach freundlicher wirkt. Ansonsten eben auch nur Kontraste und etwas mehr Dynamik. november 2017

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Ganz frisch, gestern hochgeladen! 🙂 Starke Farben, starke Kontraste und leichte Anpassungen der Farbtöne oder der Farbtemperatur <3

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Auch 2018 verändere ich aber dennoch gerne mal die Farben stärker oder arbeite mit unterschiedlichen Bearbeitungen.März 2018

Ich konnte jetzt auch für mich selbst erkennen, dass ich mit der Zeit nicht nur bewusster fotografiert habe, sondern auch bewusster und gezielter die Bildbearbeitung eingesetzt habe. Wenn ich jetzt Texturen einsetzte, dann nur da, wo ich sie haben will, nicht komplett über das ganze Bild gelegt. Wenn ich die Farbtöne oder die Temperatur anpasse, dann immer erstmal nur dort, wo es sein soll. Ich verändere nachwievor sehr gerne ein bisschen die Farbtöne, spiele mit den Farben im Bild und Kontrasten, aber es ist wesentlich gesetzter. Und wenn dann doch Bilder dabei sind, die stark märchenhaft zum Beispiel bearbeitet worden sind, dann, weil ich darauf gerade mal Lust hatte. Nicht, weil ich das einfach flächendeckend bei jedem Bild eingesetzt habe.

So, ich hoffe, euch hat dieser Einblick gefallen, morgen geht es dann weiter mit Teil 2, der sich mit meinem Lightroom Workflow beschäftigen wird, in Form eines Videos! 🙂 Was meint ihr zu diesem Vergleich, wie findet ihr meine Entwicklung? Und welche habt ihr durchgemacht in der Bildbearbeitung? 🙂

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