Hallo ihr Lieben,

Ich sitze gerade hier im Zug und schreibe sozusagen live diese Zeilen auf meinem Handy mit Hilfe der WordPress app (warum habe ich mir die nicht schon früher installiert? Gerade für den Feed ist sie unterwegs praktisch!) Neben mir stapelt sich mein Koffer, mein vollgepackter Rucksack, meine Handtasche und noch eine weitere Tasche. Ich befinde mich gerade auf dem Weg nach Hause, zwei Wochen „entspannen“ bevor es dann noch stressiger wird.

Warum ich das Entspannen in Anführungszeichen gesetzt habe? Weil es für mich kein Entspannen ist. Sicherlich, ich habe, im Gegensatz zu Würzburg, zu Hause einen Garten, aber ansonsten kann ich nicht einfach runterkonmen gedanklich. Kennt ihr das, wenn ihr so viel zu tun habt, das ihr nicht wisst, was ihr zuerst und zuletzt machen sollt? Das ihr mit einer To-Do Liste aufsteht, die einmal bis zum Mount Everest und wieder zurück reicht?

Ehrlich gesagt geht es mir so gerade und in meinem Kopf dreht sich alles nur noch, weil ich an so vieles gleichzeitig denken muss. Gott sei Dank habe ich durch die Fotografie keine Probleme mehr um 6 Uhr morgens aus dem Bett zu kommen! Ich sehe es nämlich schon kommen, das ich genau das die nächsten zwei Wochen machen muss.

Warum jetzt aber der ganze Stress?

Ab 2.9.2017 befinde ich mich in Wangen im Allgäu für ein sechswöchiges Praktikum.

Das bedeutet im Klartext: ich werde von morgens bis abends arbeiten, sehr wahrscheinlich sehr fertig sein. So viele neue Eindrücke. Eine völlig fremde Umgebung und Unterkunft. Mein zu Hause ist von Wangen 9 Stunden Zugfahrt entfernt und die Unterkunft wird gestellt in einem 6er Schlafsaal mit Gemeinschaftsküche in einem Gästehaus. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass mir das schlaftechnisch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. Aber nichts desto trotz, ich werde das schon meistern, es gibt schlimmeres! Es wird wie in meinem Wohnheim in Würzburg sein, nur mal sechs! 😀 Dennoch werde ich gedanklich viel woanders sein, an den Wochenenden will ich möglichst viel von der Stadt und den umligenden Orten sehen.

Was bedeutet das jetzt im Klartext für alle social media Kanäle? (Insbesondere hier meinen Blog und meine Facebookseite)

  • meine Blogbeiträge werden immer erst abends kommen. (Ich kenne meine Arbeitszeiten noch nicht, aber ich vermute mal länger als bis 18 Uhr wird es nicht sein)
  • auf Facebook werde ich meine Bilder nicht mehr mit Texten versehen. Versteht mich nicht falsch, mir ist der Austausch mit meinen Followern sehr wichtig und eigentlich schreibe ich gerne auch ein paar Sätze etc dazu, aber ich werde einige Bilder vorplanen, und da habe ich für sechs Wochen einfach nicht die Zeit und Muße da überall einen längeren Text dazuzuschreiben.
  • auch jetzt die letzten Wochen im August steht für mich sehr viel organisatorisches an, gerade meine Blogbeiträge sind nicht so viel im Voraus geplant, wie sie eigentlich hätten sein sollen oder müssen. Das heißt ich muss noch viel organisieren, buchen, planen, packen, arbeiten und dazu noch zwei Semesterarbeiten abgeben, die ich erst nach der Exkursion erledigen konnte, bzw eine ist auch die Prüfungsleistung für die Exkursion.

Ich werde natürlich trotzdem zusehen, weiterhin meinen Rhythmus einzuhalten und nicht zu sehr im offline Modus zu versinken, aber es wird definitiv eingeschränkter zugehen. Ab Mitte Oktober, wenn ich wieder in Würzburg bin, sieht das Ganze dann schon wieder anders aus. Dann geht es zwar sozusagen los mit meiner Bachelorarbeit, aber das ist wieder eine andere Geschichte!

Natürlich werde ich euch alle über meine Erfahrungen und meine Erlebnisse auf dem Laufenden halten, das wird bestimmt spannend, ich freue mich drauf!

PS: Zusätzlich ist mein Laptop so stark kaputt, dass ich ihn zur Reklamation einschicken muss und tatsächlich komplett einen Neuen brauche und das tatsächlich innerhalb einer Woche. Das hat jetzt also erstmal Vorrang und wird sehr stressig.

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