Hallo ihr Lieben ♥,

heute möchte ich euch die Geschichte hinter einem meiner neuen Lieblingsbilder erzählen! Es geht dabei um dieses Bild:

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Sind die Pärchen nicht schön? *_*
Aufgescheuerte Füße, zerkratzte Beine, Sonnenbrand am ganzen Körper, und halbnasse Kamera. Aber das wars wert! Standort ist übrigens der Botanische Garten in Würzburg, den kann ich nur wärmstens empfehlen!

Also von Anfang an: ich habe diese kleinen Libellen hier mit dem 150 mm Kitobjektiv fotografiert und musste manuell fokussieren, weil der Autofokus bei so schmalen durchsichtigen Tieren keinen Bock hatte. Das Foto hier entstand in der Mittagshitze, da ich leider nur dann Zeit hatte. Aber wenigstens waren sie dann schön aktiv *lach*

Sie flogen also immer wieder wild umher, blieben ab und zu mal sitzen und schwirrten weiter. Ich habe immer versucht, die Spiegelung mit draufzubekommen, das war mir einfach wichtig. Leider kann man den Libellen nicht diktieren wo sie sich hinsetzen sollen. So kam es, das sie sich auch dort absetzten, wo das Licht nicht schön war oder ganz extrem viele Äste, Gestrüpp und sonstiges Zeug dem Bild den Fokus nahmen. Denn seien wir mal ehrlich: Das Wasser in so einem Teich ist nicht immer so glasklar wie in einem Pool 😉 Ich lag also längs auf dem Bauch, habe die Kamera so dicht auf der Wasseroberfläche gehalten, dass sie bereits unten etwas nass wurde. Es war echt schwer in meiner ohnehin schon verrenkten Position und ohne Schatten das auf den Millimeter genau scharf zu stellen, bevor sie wieder wegfliegen. Ich habe schlicht und ergreifend nichts gesehen! Entweder ich hatte meine eigene Person so stark als Spiegelung auf dem Display oder anderes. Ich fotografiere im Live View mit Klappdisplay. Mit der einen Hand habe ich die Kamera gehalten, so gerade und ruhig wie möglich und mit der anderen am Fokusring gedreht. Dabei habe ich dann meinen Kopf ein wenig geneigt, in der Hoffnung, dadurch den benötigten Schatten herstellen zu können. Hat nur so mäßig geholfen 😀

Jedenfalls, und das ist mir auch im Allgemeinen wichtig: ich habe nicht aufgegeben. Ich wusste, dass ich solch ein Libellenfoto machen möchte, wenn ich jetzt schon mal die Gelegenheit dazu habe. Die Zeit verging und das schlimmste: so richtig sicher sein, dass auch ja alles scharf ist, konnte ich erst am PC. Als ich dann zu Hause ankam stellte ich fest: bei den vielen gemachten Fotos war der Hintergrund und das Licht stets nicht so angenehmen klar und warm oder aber die Libellen waren zwar scharf, aber dafür ihr Kopf nicht. Und dann kam dieses Bild und ich wusste: das ist alles, was ich brauche! Von all den gemachten Bildern ist also ein einziges genauso geworden, wie ich mir das vorgestellt und gewünscht habe. Solch ein Bild wollte ich schon immer mal haben! Manchmal braucht man also tatsächlich nur ein einziges Foto, um DAS Bild zu haben.

Hier gehts übrigens zum Bild auf meiner Facebookseite! Schaut gerne vorbei, ich würde mich freuen!

Wie findet ihr das Bild und kennt ihr ähnliche Entstehungsgeschichten? Plaudert doch gerne ein bisschen aus dem Nähkästchen oder lasst mir ein Feedback zu dem Foto da!

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