Hallo Ihr Lieben ♥,

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Geduld. Übung. Disziplin. Niemals aufgeben. Weiter lernen, sich weiter entwickeln. Das sind die Stichpunkte, die ich euch hierzu geben kann. Ich fotografiere nun seit zwei Jahren bzw seit zwei Jahren besitze ich meine Spiegelreflexkamera. Beste und zugleich einer der teuersten Kaufentscheidungen meines Lebens. Nie bereut.

Mir war von Anfang an klar, dass ich in der Naturfotografie bleiben will und auch Makrofotografie hat mich sehr gereizt. Aber am Anfang besaß ich nur das handelsübliche Kitobjektiv, damit war nicht viel zu machen. Als nächstes kaufte ich mir eine Raynox 150er Nahlinse. Was habe ich damit geübt und geflucht, bis ich den Dreh raus hatte. Aber dann gings! Irgendwann war mir das aber auch nicht mehr gut genug, ich wollte mehr und kaufte mir eine 25mm Festbrennweite. Bis heute eines meiner universellen Lieblingsobjektive. Selbst dort habe ich die Nahlinse vorgehalten, um Makrofotos mit Tiefenschärfe und starken Details machen zu können.

Und als ich dann einen für mich sehr wichtigen Fotowettbewerb mit Geldgewinn für mich gewinnen konnte Hier nachzulesen. Mein Schmetterlingsbild in der Zeitung! nutzte ich einen Teil des Gewinnes um mir zu Weihnachten 2016 ein richtiges Makroobjektiv kaufen zu können. Das Olympus 60 mm Macro Objektiv. Und was war? Nichts ging mehr. Ich hatte das Gefühl, alles bisherige verlernt zu haben, nichts mehr zu können oder zu wissen. Erschwerterweise kam noch hinzu, dass ich zum ersten Mal mit einem Stativ arbeitet. Das heißt zuvor hatte ich das Arbeiten mit einem Stativ kontinuierlich abgelehnt. Zu sperrig, zu unpraktisch, zu unhandlich und unflexibel. Jetzt besaß ich also ein flexibles Makrostativ, so ein kleines zum verbiegen und eben das neue Objektiv und kam auf Deutsch gesagt überhaupt nicht damit klar.

Mir gelang nicht ein einziges scharfes Foto, alle waren verschwommen oder verwackelt. Ein richtiges Makroobjektiv ist dann doch nochmal ein anderes Niveau, als eine Nahlinse an unterschiedlich langen Objektiven. Ich muss euch ganz ehrlich sagen: ich war kurz davor, das Handtuch zu werfen. Das objektiv entweder zu verkaufen oder es einfach nicht merh anzurühren. Ich hatte schon gar keine Lust mehr, überhaupt rauszugehen und zu fotografieren, weil ich das Gefühl hatte, ohnehin mit Bildern wieder heim zu kommen, die allesamt nur für den Papierkorb geeignet waren.

Aber wisst ihr was? Nach ein, zwei Wochen habe ich mir gesagt: nein, das geht so nicht. Ich habe das von meinem Gewinnergeld gekauft, ich will das und ich schaffe das, egal wie lange ich brauche. Also habe ich weiter geübt, geübt, geübt. Eines Tages hatte ich dann ein scharfes Foto und es hat klick gemacht, ich hatte mich soweit an die Umstellungen gewöhnt, dass ich damit umgehen konnte. Und seitdem benutze ich zu 80% das Makroobjektiv, wenn ich rausgehe 😀 Das hier ist mein erstes gelungenes Foto gewesen:

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Ich kann von mir selbst behaupten, dass ich es geschafft habe, Makros zu fotografieren, von dem ich zum damaligen Zeitpunkt niemals gedacht hätte, das ich auch nur ein scharfes Foto hinbekommen könnte. Und nun, vier Monate später, kann ich euch diese Fotos präsentieren und ich bin stolz auf mich, das ich nicht aufgegeben habe. denn egal, wie verzweifelt man in einigen Momenten auch sein mag, am Ende ist mit dem nötigen Wille nahezu alles möglich! Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick gefallen und er motiviert euch genauso sehr wie mich, stets an seinen Zielen zu arbeiten.

 

Ganz viele weitere Bilder findet ihr hier, siehe auch die Galerie: meine Fotografiehomepage

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